33C3 Photos — Works for me.

Nerd

Der (vor­er­st?) letz­te Kon­gress im CCH ist Geschich­te und wird im Netz noch eine Wei­le nach­hal­len. Im Gegen­satz zum letz­ten Jahr, lief es in die­sem Jahr tadel­los, so dass ich trotz PoC, Kunst­pro­jekt und regel­mä­ßi­gen Besu­ch der Loun­ge, in der Nacht von Tag 2 auf Tag 3 zwi­schen 6 und 8 Uhr mor­gens, Zeit für einen aus­ge­dehn­ten Kon­gress­spa­zier­gang und das Sam­meln von Ein­drü­cken hat­te. Wie immer sind die Bil­der unter der Crea­ti­ve Com­mons Attri­bu­ti­on 2.0 Gene­ric (CC BY 2.0) ver­öf­fent­licht und dür­fen gern ent­spre­chend ver­wen­det wer­den.

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Dieser Raum ist verschlüsselt.

Dieser Raum ist verschlüsselt.

Jemand hat in eine ehe­ma­li­ge Tele­fon­zel­le jede Men­ge Schlüs­sel gehängt und drau­ßen „Die­ser Raum ist ver­schlüs­selt.” ran­ge­schrie­ben. Ein mate­ria­li­sier­ter Flach­witz? Unbe­dingt. Wer mag kann sich aber auch die gehäng­ten Col­la­gen vom 31C3, 32C3 und Eas­ter­hegg 2014 genau­er anse­hen. Dar­auf sind aus­rei­chend (ver­schlüs­sel­te) Bot­schaf­ten zu fin­den. Und Schüs­sel, die an einem Faden auf­ge­reiht sind, sind ja auch irgen­wie eine „Key­chain”. Zwi­schen Flach­witz und kunst­his­to­ri­scher Über­in­ter­pre­ta­ti­on ist bei die­ser Instal­la­ti­on für jede Ziel­grup­pe etwas dabei. Viel­leicht ist auch gera­de das die Kunst.

Die­ser Raum ist ver­schlüs­selt. (12/2016) — Raum­in­stal­la­ti­on aus Schlüs­seln, Col­la­gen und Licht. 33. Cha­os Com­mu­ni­ca­ti­on Con­gress (33C3), 26. — 31.12.2016 im Con­gress Cen­ter Ham­burg (CCH).

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33C3 — HGich.T, Telefon, GSM und so.

31C3 Hauptverteilerraum

< War­nung für Nicht­nerds! Bit­te über­sprin­gen Sie die­sen Arti­kel, hier wer­den Sie nur Rau­schen wahr­neh­men. Bit­te gehen Sie wei­ter. >

GSM Updates vom 21.12.2016 in Grün.

Der 33. Chaos Communication Congress (33C3) wird so beginnen wie der 32C3 aufgehört hat, mit einem HGich.T Konzert. Am 23.12.2016 ist das Performance-Kollektiv im Gruenspan auf St. Pauli zu Gange und ab 0 Uhr startet die Acid Aftershow Party. Die Setliste endet mit DJ Hundefriedhof und Tutenchamun die vermutlich so gegen 5 Uhr starten. Spätestens dann ruf ich den Chef von Mercedes an. Nicht dass es später heißt, ich habe nicht Bescheid gesagt. Es gibt noch Karten.

Telefon / DECT

Am 24. werden wir die Telefonanlage in den Hauptverteilerraum befördern, anschließen und die 53 DECT Antennen im Gebäude aufhängen. Da es im letzten Jahr teilweise etwas hektisch war, sind wir in diesem Jahr super vorbereitet. Wir haben einen korrekten Plan, vorab die Hardware überprüft und repariert sowie die bis zum November angemeldeten Orga DECT Telefone registriert. Ein paar Fotos gibt es von den Vorbereitungen auch.


Wie ich nebenan auf events.ccc.de schon schrieb, bitte vergesst nicht euer DECT Telefon und registriert euch eine Nummer im Generic User Registration Utility (Guru).

Und GSM?

Aktuell gibt es zum Thema GSM ein klares Vielleicht  ja :-). Unser Staat hat praktisch alle brauchbaren GSM Frequenzen versteigert. Diese gehören nun Telefónica, der Telekom und Vodafone. Es gibt also keine freien Bereiche für temporäre Netze wie wir sie bisher hatten. Wir sind also darauf angewiesen, dass uns einer der Netzbetreiber für den Zeitraum des Congresses auf einem Teil seines Frequenzspektrums erlaubt unser Netz zu betreiben. Das ist tatsächlich passiert (Danke Frank!). Es gibt von der Telekom eine Zusage zur Frequenznutzung. Allerdings können wir jetzt nicht einfach per Handschlag die Frequenzen der Telekom nutzen und ein GSM-Netz anknipsen. Man muss bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) einen Antrag auf Zuteilung stellen. Auch das ist passiert (vielen Dank an Laforge!). Nun warten Wir haben auf die Zuteilungsurkunde von der BNetzA erhalten.

Leider ist die Zusage sehr sehr spät gekommen. Es glaubte keiner mehr daran, dass es auf dem 33C3 GSM geben würde. Aus diesem Grund wurden keine SIM Karten mit 33C3 Design beauftragt. Es gibt nur ein paar Restkarten aus dem letzten Jahr. Das zweite Problem ist die Hardware. Es könnte sein, dass wurde in aller Kürze genug Hardware zusammengekratzt wird, um wie im letzten Jahr 6 Base Transceiver Stations zu betreiben. (vielen Dank an die Leihgeber!)

Es hängt nun davon ab, ob Die Hardware hat pünktlich und vollständig nach Hamburg erreicht. Das Team GSM (Dank an lynxis und sokrates) wird die Technik in der kurzen Zeit betriebsbereit bekommen bekommt und ob wir von der BNetzA die  Zuteilungsurkunde erhalten.

Egal was passiert, bringt auf jeden Fall eure SIM-Karte(n) mit, weil es keine neuen Karten geben wird. Auch wenn ihr nicht vorhabt GSM zu nutzen, vielleicht könnt ihr einen anderen Congressbesucher glücklich machen.

Für weitere Infos behaltet den eventphone Twitter Account und die GSM-Seite im 33C3 Public Wiki im Auge. Wir sehen, lesen oder hören uns auf dem 33C3.

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MBAhoi!

MBAhoi!

Jetzt fahr’n wir übern (Boden)See. Von Kress­bronn nach Kon­stanz und zurück. Die 2016er Tour des (legen­dä­ren) Stein­beis MBA06. MBAhoi!

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Der Fotograf als Model.

Judith

Im Juli mach­ten wir im Rah­men der 19. Inter­na­tio­na­len Dres­de­ner Som­mer­aka­de­mie für bil­den­de Kunst das „Expe­ri­ment Por­traitfo­to­gra­fie”. Die Rah­men­be­din­gun­gen waren maxi­mal 36 Aus­lö­sun­gen, die Brenn­weite des Objek­ti­ves durf­te nicht ver­än­dert wer­den, jeder hat­te 20 Minu­ten Zeit und es durf­te kein Wort gespro­chen wer­den. Nach­dem ich die Serie „Judith” ver­öf­fent­licht hat­te und drei der Por­traits groß­for­ma­tig in der Moto­ren­hal­le aus­ge­stellt wur­den, möch­ten wir auch die ande­re Sei­te zei­gen. Judith stell­te mir ihre Aus­wahl zur Ver­fü­gung und ließ mir freie Hand bei der Post­pro­duk­ti­on. Nur, ob ein Foto schwarz­weiß oder far­big wer­den soll­te, war vor­ab gesetzt.

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Kurzfilm Sommerakademie Leipzig

Die größ­te Stadt im Frei­staat Sach­sen beher­berg­te im Som­mer 2016 knapp 100 Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus Deutsch­land, Schwe­den, Syri­en und der Schweiz. Rund um die Baum­woll­spin­ne­rei wur­de in zehn Klas­sen inten­siv gear­bei­tet. Die St. Peters­bur­ge­rin Ste­fa­nia Smol­ki­na hat dort gefilmt und einen Doku-Kurzfilm über die 11. Leip­zi­ger Som­mer­aka­de­mie mit wun­der­ba­ren Impres­sio­nen aus den Werk­stät­ten ver­öf­fent­licht. Sehens­wert.

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Menschenbilder

Steffen

Der Men­sch stand bis­her nicht im Fokus mei­ner künst­le­ri­schen Arbeit, viel­mehr das, was vom Men­schen erschaf­fen oder ver­ur­sacht wur­de. Ich emp­fand den Men­schen als läs­tig. Ich moch­te ihn nicht malen oder zeich­nen und beim Foto­gra­fie­ren stand er meis­tens im Weg. Die Welt ohne Men­schen wäre eine bes­se­re, dach­te ich oft, wenn ich mich über Art­ge­nos­sen ärger­te, doch das bedeu­te­te im Gegen­zug auch eine Welt ohne mich. Manch­mal muss man einen Schritt zurück­ge­hen, um vor­wärts zu kom­men.

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Judith

Judith

Ein Expe­ri­ment. Por­traitfo­to­gra­fie. Model und Foto­graf ken­nen sich nicht. Ein spon­ta­ner Ort in Dres­den Fried­rich­stadt. Das Model darf machen, was es will. Der Foto­graf darf maxi­mal 36 Aus­lö­sun­gen machen (Simu­la­ti­on eines Ana­log­fil­mes) und die Brenn­wei­te des Objek­ti­ves nicht ver­än­dern. Die Zeit von 20 Minu­ten darf nicht über­schrit­ten wer­den und — das Wich­tigs­te — es darf kein Wort gespro­chen wer­den. Am Ende waren es 34 Aus­lö­sun­gen auf mei­ner Kame­ra und zwei auf mei­nem Tele­fon, als ich die Model-Rolle hat­te. Zehn Bil­der wur­den aus­sor­tiert, es blei­ben 26. Wei­ter­le­sen …

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Leipziger Baumwollspinnerei

Leipziger Baumwollspinnerei

Es war die größ­te Baum­woll­spin­ne­rei Kon­ti­nen­tal­eu­ro­pas. Mit bis zu 4.000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern wur­de mit 240.000 Spin­deln Baum­wol­le ver­ar­bei­tet. 1993 wur­de der Betrieb ein­ge­stellt und der Wan­del zum Kul­tur­zen­trum begann.  Inzwi­schen befin­den sich auf dem Gelän­de elf Gale­ri­en, etwa 100 Künst­le­rin­nen und Künst­ler, ein Kino, gas­tro­no­mi­sche Ein­rich­tun­gen sowie eini­ge Unter­neh­men. Ich hat­te Gele­gen­heit zu einem klei­nen Rund­gang. Objects in dream are clo­ser than they appear.

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Manche lassen ihr ganzes Leben zurück. Um es zu behalten.

Cottbus 2016 Sachsendorf-Madlow

Mit einer Freun­din traf ich mich an dem Ort, an dem wir bei­de auf­ge­wach­sen sind: Cott­bus Sachsendorf-Madlow, ein Stadt­teil, der in den 1980er Jah­ren mit 12.000 Woh­nun­gen und fast 35.000 Ein­woh­nern als die größ­te Plat­ten­bau­sied­lung des Lan­des Bran­den­burg in die Geschich­te ein­ging. Die damals öst­lichs­te Groß­stadt der Repu­blik hat­te 1989 etwa 130.000 Ein­woh­ner. Seit­dem haben außer uns bei­den noch knapp 50.000 wei­te­re Leu­te die Stadt ver­las­sen.

Die Häu­ser, in denen wir unse­re Kind­heit und Jugend ver­bracht haben, wur­den inzwi­schen abge­ris­sen. Es ist das sprich­wört­li­che Gras dar­über gewach­sen. Nur der Zeit­schie­ber bei Goo­gle Ear­th ver­rät, dass da mal Gebäu­de stan­den. Das zuge­wach­se­ne und nach der slo­wa­ki­schen Part­ner­stadt Košice benann­te Eis­ca­fe ist kaum noch zu erken­nen, der Jugend­klub in der Kleist­stra­ße eben­so. Beim Umse­hen merkt man rich­tig, wie das Gehirn arbei­tet und dem Auge stän­dig mit­teilt, dass das über­tra­ge­ne Bild nicht zum Archiv­ma­te­ri­al im Kopf passt. Über­all feh­len Wohn­blö­cke und die Natur holt sich ihr Gebiet zurück: Bäu­me und Sträu­cher, wo ein­st elf­ge­schos­si­ge Häu­ser stan­den. Nur ein paar Geh­we­ge, die teil­wei­se im Nir­gend­wo enden, Park­plät­ze, Trans­for­ma­to­ren­häuss­chen und schein­bar sinn­los in der Gegend her­um­ste­hen­de Stra­ßen­la­ter­nen las­sen ver­mu­ten, dass hier mal mehr war. Das Gebäu­de mei­ner ers­ten Schu­le gibt es noch, die von ihr ist weg. Beim Kin­der­gar­ten ist es anders­her­um. Es folg­te ein Besu­ch beim Mad­lo­wer Bade­see; Erin­ne­run­gen spru­deln nur so her­aus: Weißt Du noch? Ret­tungs­turm, Bade­meis­ter, Kiosk mit Ter­ras­se und Lich­tern, Sand­strand mit die­sen eiför­mi­gen Plastik-Häuschen. Alles weg. Auf dem Rück­weg sahen wir im Vor­bei­fah­ren ein Pla­kat der aktu­el­len „Brot-für-die-Welt”-Kampagne: „Man­che las­sen ihr gan­zes Leben zurück. Um es zu behal­ten.”

Sie: „Has­te gese­hen?” Ich zustim­mend: „Hmmm.”

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