Das musste mal raus.

Ein ner­vi­ger Tag im Büro, anstren­gen­de Kun­den. Ich stür­ze in unse­ren „Klas­sen­raum”, jetzt auch noch ein Gegen­satz zu Papier brin­gen. Ich zie­he rotes Pack­pa­pier aus mei­nem Fun­dus und rei­ße einen Fet­zen her­aus. Kle­ber drauf , Bäm! Dann schwar­ze Far­be direkt aus der Fla­sche in die Mit­te und mit einem Pin­sel­stiel Angriff auf den Fleck. 15 Minu­ten spä­ter ist alles raus. Ich bin aus­ge­gli­chen, begrü­ße mei­ne Kom­mi­li­to­nen, nie­mand muss­te ster­ben.

Wenn ich auf das Bild schaue, dann sehe ich die Ener­gie die ich dar­an los­ge­wor­den bin. Etwas spä­ter lief ich mit dem Bild über den Flur, um es in den Trock­ner zu legen und traf Alek­san­dra. Sie sag­te, ach wie schön, es erin­nert mich an eine Mohn­blu­me. Ich freu­te mich, das jemand außen­ste­hen­des etwas so posi­ti­ves in einem Bild sieht, was durch nega­ti­ve Inten­ti­on zustan­de gekom­men ist. Was für ein Gegen­satz.

Das musste mal raus.


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